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Drei Fragen an Bürgermeisterin Dorothee Obst zum Thema Winter

Frage: Aufgrund der Schneemassen Mitte Januar war der Bauhof  nahezu im Dauereinsatz. Es gab viel Lob, aber doch auch Unverständnis, weil einige Nebenstraßen nicht befahrbar waren. Nach welchem Prinzip werden die Straßen geräumt?

Dorothee Obst: Es gibt in Kirchberg so genannte Dringlichkeitsstufen für den Winterdienst. Straßen mit hohem Verkehrsaufkommen und Straßen mit gefährlichen Stellen wie Gefällestrecken, scharfe Kurven, Straßenverengungen oder Brücken werden vom Bauhof als erstes beräumt. Danach erst folgen Nebenstraßen. Hauptverkehrsstraßen wie die Bahnhofstraße, die Auerbacher Straße, die Schneeberger Straße oder die Robert-Seidel-Straße liegen allerdings im Verantwortungsbereich des Landkreises. Wir arbeiten aber eng mit dem Landkreis zusammen, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. 

Frage: Wie gut ist der Winterdienst in Kirchberg bei derartigem Wetter aufgestellt?

Dorothee Obst: Wir können den Winterdienst mit eigenem Personal und eigenem Gerät stemmen. So sind wir sehr flexibel und stellen uns schnell auf sich plötzlich ändernde Situationen ein. Der Bauhof war in dieser Zeit im ganzen Stadtgebiet unterwegs und hat einen sehr guten Job gemacht, wie ich finde.

Frage: Die Last des Schnees wurde schnell gefährlich. Bäume drohten zu brechen, Dächer einzustürzen. Wer ist für die Sicherheit verantwortlich und welche Maßnahmen werden eingeleitet?

Dorothee Obst: Hier muss man ganz klar unterscheiden zwischen kommunal und privat. Ist die öffentliche Sicherheit gefährdet, sollten die Bürger im Rathaus anrufen. Die verantwortlichen Mitarbeiter nehmen sich des Themas dann sofort an. Beispielsweise musste vor zwei Wochen die Lauterhofener Straße wegen Baumbruchs von uns gesperrt werden. Und die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg hatte das Dach der Mehrzweckhalle am Christoph-Graupner-Gymnasium räumen müssen.
Im privaten Bereich ist es aber auch sehr wichtig, Schneelast und Statik der eigenen Gebäude ständig zu prüfen, damit nicht ein Unglück passiert. Hier sind die Bürger selbst gefragt. 

Service: Ist aufgrund der Schneelast die öffentliche Sicherheit gefährdet oder sind Straßen aufgrund der Schneemenge unbefahrbar, melden Sie sich bitte in der Stadtverwaltung Kirchberg, Telefon 037602/83-200.


Foto: Katrin Uhlig

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