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Drei Fragen an Bürgermeisterin Dorothee Obst zum Thema Hochwasserschutz

Frage: Das Hochwasser 2013 hat auch in Kirchberg und den Ortsteilen für Zerstörung gesorgt. Die Stadt hat danach 42 Maßnahmen in ein Hochwasserprogramm aufgenommen. Viele sind bereits umgesetzt worden, einige sind derzeit noch im Gange. Bis 30. Juni 2019 muss alles Flutfördergeld verbaut sein. Wie sieht Ihre Bilanz derzeit aus?

Dorothee Obst: Alle Maßnahmen sind beantragt und der Großteil wurde mittlerweile auch fristgerecht umgesetzt. Einige Arbeiten wie die am Burkersdorfer Bach hinter dem Einkaufszentrum Rewe/Takko, an der Fischtreppe (im Bild) und am Mühlgraben in Saupersdorf sowie an der Brücke „Talmühle“ in Stangengrün sind derzeit noch im Bau. Die Baumaßnahme am Crinitzer Wasser, Höhe Talsperrenweg in Wolfersgrün startet im Frühjahr. Bei all diesen Projekten gehen wir davon aus, dass wir eine individuelle Fristverlängerung erhalten.

Frage: Was bereitet Ihnen noch Kopfzerbrechen?

Dorothee Obst: Alles ist auf einem guten Weg, von daher gibt es keine Sorgenkinder. Mir ist aber bewusst, dass die lange Umsetzungszeit von 2013 bis jetzt 2019 bei einigen für Unverständnis sorgt. Umweltbelange spielen bei der Umsetzung der Maßnahmen eine große Rolle. Wir setzen hier auf Nachhaltigkeit. Einige Genehmigungen dauern einfach sehr lange. Da ist leider Geduld gefragt.


Frage: Wie viel Geld musste Kirchberg für das Hochwasserprogramm ausgeben, wie viel davon konnte über Fördergelder abgedeckt werden?

Dorothee Obst: Die Kosten für alle Maßnahmen betragen etwa 10 Millionen Euro. Wir hatten das Glück, dass wir eine nahezu hundertprozentige Förderung in Anspruch nehmen konnten und somit unser Haushalt so gut wie nicht belastet wurde.

 

Alle Hochwasserschutzmaßnahmen der Stadt finden Sie hier ...

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